Luftreinhaltung ist Gesundheitsschutz

17.02.2017

Für die SPD-Rathausfraktion sind Maßnahmen zur Luftreinhaltung ein unverzichtbarer Gesundheitsschutz für die Kasseler Bevölkerung. Während in den letzten Jahren die Luftbelastungen bei Feinstaub zurückgegangen sind, wurden die Grenzwerte bei Stickstoffdioxid (NO2) immer wieder überschritten.
Stickstoffoxide belasten die Atemwege und können zu Husten, Atemnot und Bronchitis führen. Durch diese Effekte kann die Anfälligkeit für Allergien zunehmen, auch das Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko und Lungenkrebs steigt.

„Während die Stadt Kassel jedoch ihre Hausaufgaben gemacht habe und Vorschläge zur Luftreinhaltung für Kassel vorliegen, die auch schon im Umweltausschuss vorgestellt wurden“, so der umwelt- und energiepolitische Sprecher der SPD – Rathausfraktion, Harry Völler, „hat das zuständige hessische Umweltministerium die 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans bisher noch nicht vorgelegt.“

Die SPD – Rathausfraktion erwartet von der Hessischen Landesregierung und insbesondere von der Umweltministerin, „dass sie ihrer Verantwortung gerecht wird. und die zwischen dem Land Hessen und der Stadt Kassel abgesprochenen notwendigen Maßnahmen umgesetzt werden, die im Luftreinhalterplan 2011 für den Raum Kassel beschrieben worden und in einer 2. Fortschreibung noch zu vereinbaren sind“, so der Stadtverordnete Harry Völler.